Neuester Beweis dafür ist die gerade eingeführte Funktion "Rules", die speziell für Social Media Analysen sehr hilfreich ist . Mit "Rules" ist es möglich, automatisiert den neuen Beiträgen in einer Suche Kategorien, Tags oder auch ein verändertes Sentiment hinzuzufügen. Das ganze funktioniert über eine Suche innerhalb der Hauptsuchergebnisse. Diese kann man dann noch durch Filter einschränken.
Man kann so leicht vordefinierte Themen verfolgen und grafisch darstellen (wie im
Beispiel von Brandwatch zu Ben & Jerry's). Aber auch für die Influenceridentifikation ist diese Funktion hilfreich, da man z. B. auch als Suchbegriff einen Twitter-Username eingeben und diesem dann wiederum Tags oder Kategorien zuweisen kann. So können neue Beiträge von bestimmten Twitter-Usern gezielt verfolgt und analysiert werden (ebenfalls im
BW-Beispiel dargestellt).
Auch für das Social Media Management in Unternehmen sind die Regeln in sofern hilfreich, als dass sie es auch ermöglichen, bestimmte Beiträge anderen Teammitgliedern bzw. Brandwatch-Usern zuzuweisen oder die Beiträge höher zu priorisieren. So können z. B. auch verschiedenen Abteilungen in einem Unternehmen (PR, Marketing, Service, Support) automatisch mit relevanten und wichtigen Beiträgen versorgt werden.
Durch dieses neue Feature kann also der Aufwand für manuelle Filterung und Aussortierung erheblich begrenzt werden. Es stellt somit auch eine weitere Stufe in der Professionalisierung und Evolution der Social Media Analyse / Monitoring-Tools dar.
(Zusatz: Schon eingestellte Filter kann man übrigens leicht zu einer Regel machen: einfach auf "Create a Rule using these filter settings" am unteren, rechten Bildschirmrand unter den Filtereinstellungen in der "Mentions"-Ansich klicken.)